Archiv für Februar 2012


L. Frank Baum – The wonderful wizard of Oz

28. Februar 2012 - 16:53 Uhr

A magical fairytale for all ages

„The wonderful wizard of Oz“, is simply one of the best fary tales ever written.
Lyman – it is said, that he never liked his first name, so he became known to the world as L. Frank Baum – wrote in his introducion of „The wonderful wizard of Oz“, that he wanted to write a modern fairytale, without all the sterotypes of genies, dwarfs, fairies and the inevitable end with a moral. His main porpose was to entertain children, and he succeded from the beginning. The first edition was sold out just months after its release in 1900. Alas it is to say, that Baum did not only entertain children, adults all over the world still love his book.
The story is about a young girl called Dorothy and her dog Toto. They are swapt away from their home Kansas by a cyclone to the land of Oz. While Kansas is simply grey everywhere Dorothy lookes, the land of Oz is full of colours. And in the middle of this wonderland lives the powerful wizard of Oz in a city full of emeralds. This is the place Dorothee has to go, if she ever wants to return to Kansas. And she wants. „There is no place like home.“ Weiterlesen »

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José Saramago – Das Memorial

22. Februar 2012 - 10:02 Uhr

Die Macht der Willenskraft

Zwei Liebende, der Bau einer gewaltigen Klosteranlage und die Inquisition stehen im Mittelpunkt des Romans „Das Memorial.“
Der portugiesische Nobelpreisträger Jose Saramago (1922-2010) lebte seit Anfang der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts mit seiner Frau im Exil auf Lanzarote. Er hatte seinen Wohnsitz auf die Kanarische Insel aus Protest gegen dern konservativen Kulturstaatssekretär verlegt. Dem Schriftsteller wurde die Verletzung der Religiösen Gefühle des überwiegend katholischen Landes durch seinen 1991 erschienenen Romans „Das Evangelium nach Jesus Christus“, vorgeworfen.
Dabei verletzt Saramago nicht die Gefühle der Gläubigen, er wirft Fragen auf und diesen muss sich auch die Religion stellen.
Dom Joao V, auf Deutsch Johann der Fünfte, war von 1706 bis 1750 der König von Portugal. In seiner Amtszeit wurde der Palácio Nacional de Mafra gebaut. Es ist ein gewaltiges Gebäude, an dem jahrelang mit vielen tausenden Händen gearbeitet wurde, „…mag es kosten, was es eben kostet…“, auch noch nach dem Tod des Königs. In diese Zeit fiel auch das verheerende Erdbeben und der Tsunami von 1755 der Lissabon verwüstete und die Inquisition war in vollem Gang. Weiterlesen »

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Wo die Liebe hinfällt

12. Februar 2012 - 17:43 Uhr

Wo die Liebe hinfällt, da wird auf sie getreten, mit Schuhen aus Leder oder Polyester, die tagein, tagaus auf dem Weg zur Arbeit über sie marschieren, sie plattdrücken, bis sie nicht mehr vom Straßendreck zu unterscheiden ist, fehlt nur noch, dass die Straßenkehrer sie mit einer Maschine aus dem Weg räumen werden. Doch Liebe findet immer einen Weg, so heißt es zumindest, warum das so ist, wird uns ebenso ein Rätsel bleiben, wie der Halleysche Komet, der sich nur alle sechsundsiebzig Jahre dem Planten Erde nähert, kurz seinen Schweif zeigt, die Menschen ihre Augen schließen und einen stummen Wunsch sprechen lässt, denn niemals darf ein Wunsch ausgesprochen werden, und schon ist der Komet wieder im weiten All verschwunden, auf das alle Wünsche in Erfüllung gehen mögen, denkt nicht der Komet, sondern wir. Weiterlesen »

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Leben am Straßenrand

4. Februar 2012 - 14:29 Uhr

Es sind nur die Schuhe, die sie von den vorbeigehenden Menschen sieht. Leder- und Turnschuhe, Sandaletten und Stöckelschuhe, Gummistiefel und Wanderschuhe, alle in einer Vielzahl an Farbtönen auf dem Weg zu den Geschäften, Kinos, Restaurants, Spielhallen und Cafés an der Berliner Flaniermeile Kurfürstendamm.
Nur selten bleiben die Schuhe stehen und sie stellt sich vor, dass die dazugehörige Person das braune Pappschild liest: „Nehme keine Drogen/Alkohol. Freue mich auch über was zu essen oder Hundefutter.“
Hinter dem kleinen Pappschild auf einem alten Rucksack sitzt die Frau, die die Schuhe beobachtet. Sie trägt eine schwarze Jeans und eine Lederjacke in der gleichen Farbe. Ihre Hände ruhen im Schoß oder streicheln den in einer kleinen Tasche zitternden Hund. Ihr Kopf ist gesenkt und die dunklen Haare fallen ihr ins Gesicht. So als könnte sie sich verbergen vor den Blicken der wenigen Leute, die sie ansehen. Weiterlesen »

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