Archiv für April 2012


H. G. Wells – The Time Machine

27. April 2012 - 20:24 Uhr

Philosophical Time Travelling

The Time Machine takes you into a journey into philosophy, morality and excitement.
Can you imagine how man will look like in the year Eight hundred and Two Thousand Seven Hundred One? Or maybe there will be no more human beings because they destroyed themselves? Or will there be peace on earth and mother nature still thriving? Whatever will be, we can‘ t say, but what if we could travel forth in time?
In 1895 the former teacher, journalist and activist Herbert George Wells wrote about the topic of time travelling in his fantastic novel „The Time Machine“, which was later adapted into two films and inspired many other writers. Weiterlesen »

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Mist

23. April 2012 - 13:26 Uhr

Es geschah in einem Vorort der Hauptstadt. Warum gerade dort, konnte später, als die Ereignisse längst vorüber waren, nicht eindeutig geklärt werden. Experten, die dieser Frage nachgingen, verkündeten nach ausgiebigen Nachforschungen und Debatten, dass die Nähe zur Natur der entscheidende Faktor gewesen war. Doch eine ebenso große Expertengruppe behauptete genau das Gegenteil, nämlich die Nähe zu der Hauptstadt sei die Ursache, die zu den Ereignissen geführt hatte. Und dann gab es noch absonderliche Theorien einzelner Wissenschaftler, die zu erörtern, uns von dem eigentlichen Geschehen abbringen würde. Deshalb wollen wir uns lieber mit den Fakten beschäftigen.
Der erste Betroffene war ein Mann im Alter von vierzig Jahren. Er war seit elf Jahren verheiratet, hatte zwei Kinder, die zum Gymnasium in die Stadt gefahren wurden, ein noch nicht ganz abbezahltes Reihenhaus mit Garten und einer Garage in dem ein Kombi und ein Kleinwagen standen. Als Hobbys gab der Mann Angeln und Schützenverein an. Weiterlesen »

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Wolfram Fleischhauer – Drei Minuten mit der Wirklichkeit

17. April 2012 - 17:07 Uhr

Tango argentino mit misslungenem Ende

Der Roman „Drei Minuten mit der Wirklichkeit“, erzählt die Geschichte des Tango argentino und versucht daneben noch Thrillerelemente einzubauen, das gelingt leider nicht immer.
Vor mehr als einhundert Jahren umarmten sich an den Ufern des Rio de la Plata verschiedenartige Kulturen, Weltanschauungen, Musik- und Tanzstile und bildeten den Tango argentino, der im Jahre 2009 von der Unesco zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit ernannt wurde. Vielfach wird der Tango argentino als sehr erotisch beschrieben, da sich die Tanzpartner körperlich nahe kommen, doch der Tanz handelt vielmehr von einer unendlichen Sehnsucht nach Liebe, die innerhalb eines Tanzes gestillt werden kann. Zudem erzählen die Musik und der Tanz von erlebtem Schmerz.
Diese Aspekte und noch andere, die für die Geschichte des Tanzes bedeutend waren, sowie berühmte Tangosänger und Komponisten berührt Wolfram Fleischhauer in seinem im Jahre 2002 erschienene Roman „Drei Minuten mit der Wirklichkeit.“ Weiterlesen »

| Literatur

Menschmaschinen

16. April 2012 - 14:01 Uhr

Die schrille Sirene ertönte und die Arbeiter vor ihren Bildschirmen zuckten zusammen. Jeder einzelne von ihnen konnte den Fehler gemacht haben, der das alles übertönende Geräusch ausgelöst hatte.
Schweiß brach aus, Herzen rasten, Köpfe wurden rot, Hände schwitzten, der Glücksbringer wurde gegriffen und ans Herz gedrückt, ein Gebet gesprochen, selbst von denen, die nicht an einen Schöpfer glaubten und die die an ihn glaubten, konnten nicht begreifen, dass der Allmächtige dies zuließ.
Aber kurz darauf schwang bereits die stets makellose weiße Tür auf und der Mann betrat den Arbeitsraum. Weiterlesen »

| Schrift

E. T. A. Hoffmann – Die Elixiere des Teufels

6. April 2012 - 10:47 Uhr

Schwindender Schauer

Die zweihundert Jahre alte Geschichte „Die Elixiere des Teufels“, gilt als einer der ersten Schauerromane, doch der Schauer verfliegt zu rasch.
Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann (1776-1822), der später seinen Namen Wilhelm in Amadeus änderte, wegen des von ihm bewunderten Musikers Mozart, war Jurist, Komponist, Zeichner und Schriftsteller. Er soll „Die Elixiere des Teufels“ 1814 in nur wenigen Wochen geschrieben haben. Und leider merkt man dies dem Roman auch an. Auf einen Höhepunkt zusteuernde Ereignisse werden recht abrupt beendet, es fehlen Handlungsabläufe oder die Geschichte springt unvermittelt voran, „…und versank bald in tiefen Schlaf. Da wurde ich in einen…Saal geführt.“
Dabei beginnt die Geschichte um den Mönch Medardus geheimnisvoll mit dem zufälligen oder vielmehr vom Schicksal Weiterlesen »

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