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José Saramago – Claraboia oder Wo das Licht einfällt

16. April 2015 - 12:41 Uhr

Ein reifes Erstlingswerk

Ein Roman, der das Erstlingswerk des Nobelpreisträgers Saramago hätte sein können. Nun ist es sein letzter und es ist ein ziemlich guter Roman.
Wenn erfolgreiche Schriftsteller sterben, erscheint nach ihrem Tod oft noch mindestens ein Roman, der entweder unvollendet war, wie „The pale King“ von David Foster Wallace, niemals erscheinen sollte, „Sommerdiebe“ von Truman Capote oder zufälligerweise wiederentdeckt wurde. Um so einen Fall handelt es sich bei „Claraboia“ von José Saramago. Im Vorwort erzählt Pilar del Rio, die Präsidentin der Foundation José Saramago, dass er diesen Roman lange vor seinen großen Erfolgen geschrieben hatte, aber damals von allen Verlagen abgelehnt wurde und er ihn danach nicht noch einmal anbieten wollte, obwohl ihn da natürlich jeder haben wollte. Weiterlesen »

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