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Grahm Greene – Das Herz aller Dinge

25. September 2016 - 08:56 Uhr

Ein Roman noir

In der schwülen Luft eines Westafrikanischen Landes erzählt Greene von Liebe und der Suche nach Frieden.
In manchen Gewässern gibt es Strudel, die den ahnungslosen Schwimmer langsam aber sicher immer weiter ins Blaue hinauszerren, bis es für einen Rückweg zu spät ist. So wird es dem Leser mit dem Buch „Das Herz aller Dinge“ von Graham Greene gehen.
Der Leser gleitet leicht in die Erzählung hinein, die irgendwo während des zweiten Weltkrieges in einem nicht genannten Land in Afrika spielt, Greene verbrachte etwa zwei Jahre in Westafrika, wo er für den Britischen Geheimdienst tätig war. Es ist schwül, die Sonne brennt. Major Scobie, der stellvertretende Polizeiinspektor, „Ist er nicht, der typische Stellvertreter? Der Mann, der stets die Arbeit macht?“ ist mit kleineren und größeren Kriminellen beschäftigt und vor allem mit seiner Frau. Beide sind katholisch und ihre Liebe zeigt sich nicht mehr in irgendwelchen Gesten, wie zärtliche Worte oder einer liebevollen Berührung. Es ist eine Liebe, die vergangen ist, vor Gott aber bestehen muss, hat er doch das Bündnis besiegelt und deshalb fühlt sich Scoby für seine Frau verantwortlich, immer bestrebt danch, dass sie keinen Grund zum Ärgern hat. Weiterlesen »

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