Kategorie: Literatur


James Barr – A line in the sand

21. Oktober 2017 - 20:52 Uhr

History par excellence

A brilliant tale and a must read for everyone who wants to know why there is still war and hate in Palestine and Israel. „…that no one would be so stupid as to pursue a policy that was bound to cause trouble between the Arabs an the Jews.“
History can be boring when you are just presented with the facts or you have to sit in a class and listen to the teacher telling this and that. No wonder you cannot or want to remember what had happened. But history can also be very interesting when you are presented with background information and it can even be exciting when the facts are made up into a great story.
And this is what makes „A line in the sand“ so fantastic. When you read it the history seems to unfold in front of you on a big screen.
„Late in the morning of 16 December 1915…“, from here we wander through a world we think we know but i am sure you do not know the real story why Isreal was founded and why there is still hate between Jews and Muslims although they share so many values. Before the Israelis got their own country they used the same guerilla tactis the Palestinan now use. Would you guess a lot of the worries comes from the mistrust of two allies, two friends? Weiterlesen »

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George Orwell – 1984

6. Juli 2017 - 12:05 Uhr

Aktueller denn je

1984 ist eine Geschichte über unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, denn alles wiederholt sich.
Eine Geschichte kann niemals eine Hilfe für das Leben sein, die Menschen nehmen die Bücher viel zu ernst, dabei ist es nur eine von einem Menschen erdachte Geschichte, so sagte es vor etlichen Jahren mein Deutschlehrer. Aber ihm zustimmen, konnte ich schon damals nicht. Bücher können sehr wohl eine Hilfe sein, denn sie regen zum Nachdenken an, also zumindest einige und der Lesende lernt eventuell aus Fehlern, ob nun erfundenen oder tatsächlich begangenen, so groß ist der Unterschied nicht. Denn manche Fehler wiederholen sich in der Realität immer wieder, wann wird sich dies ändern?
Der Englische Schriftsteller und Journalist George Orwell (1903-1950) ist vor allem bekannt für seine Bücher, die Farm der Tiere und 1984 und das letztgenannte hat erst vor kurzem wieder die Bestsellerlisten erobert. Weiterlesen »

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Ray Bradbury – Fahrenheit 451

21. Juni 2017 - 06:06 Uhr

Read and make up your mind

„Fahrenheit 451“ is a story about the power of books in a time where everyone is made equal.
Everyone is careful not to use words that could be seen as provocative to a minority. The government regulates the offensive behaviour. Books written a long time ago are now rewritten because of words that were used then but now are offensive. And some books are even baned. Everything is getting faster and faster, time is precious and he most important time is the working time. „Nineteenth-century man with his horses…slow motion. Then…speed your camera. Books cut shorter…Tabloids. Everything boils down to the gag…Politics? One column, two sentences, a headline!…Life is immediate, the job counts…Why learn anything save pressing buttons, pulling switches…“ Because work gives you the freedom to do whatever you like in your spare time. And the best thing you can do in your free time is watch TV. „The televisor is real…It tells you what to think and blasts it in.“ Weiterlesen »

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Roald Dahl – The Wonderful Story of Henry Sugar and six more

11. März 2017 - 21:21 Uhr

Great but not recommended for children

In this collection of stories by Roald Dahl you will find great ficitional and non-fictional stories.
In this book you will find seven stories by Roald Dahl (1916-1990). And although the illustration on the cover by Quetin Blake suggests this might be a book for children the stories are definitely not. And the reason is not that there are not more illustrations in the book.
In the story „The Swan“ a young boy is tormented by other children. Not just with words, „Shut your mouth…Nobody‘s askin‘ yout opinion“ but also with violence, „Peter saw the gun coming up to the shoulder. It was pointing straight at him.“ This world pictured is hard and cruel but if you have in mind that this cannot be suitable for children it really is a great story. A story that left me breathless after reading it. Full of magic and love like the other six ones. Weiterlesen »

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Jenny Rogneby – Leona – Der Zweck heiligt die Mittel

2. März 2017 - 06:42 Uhr

Nervenkitzel nicht mehr garantiert

Das Buch beginnt Großartig, nur um dann in Langeweile zu verfallen.
Der zweite Teil der Leona-Trilogie ist in Deutschland erschienen. Ich habe dieses Buch sehnsüchtig erwartet, denn der erste Teil hat mich sehr überzeugt. Dementsprechend fiel mein Urteil aus: Spannende Geschichte mit einem gelungenen Plot, der vielen Wendungen bereithält, die einen extra Nervenkitzel bringen und nicht zuletzt, versteht es die Autorin sprachlich zu überzeugen.
Die Hürden waren somit hoch für die Autorin und umso tiefer ist sie nun gefallen. Denn es ist das schlimmste passiert, was einem Buch angetan werden kann. Ich habe den zweiten Teil nicht zu Ende gelesen und es ist mir gleichgültig, wie die Geschichte um die Ermittlerin Leona ausgeht. Wie konnte es soweit kommen?
Der Beginn ähnelt dem ersten Teil. Nämlich mit einem Paukenschlag. Der Leser wird sofort ins Geschehen geworfen, hat keine Zeit Luft zu holen, sich zu erinnern, an die mit ihrem Leben hadernde Ermittlerin Leona. Weiterlesen »

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Grahm Greene – Das Herz aller Dinge

25. September 2016 - 08:56 Uhr

Ein Roman noir

In der schwülen Luft eines Westafrikanischen Landes erzählt Greene von Liebe und der Suche nach Frieden.
In manchen Gewässern gibt es Strudel, die den ahnungslosen Schwimmer langsam aber sicher immer weiter ins Blaue hinauszerren, bis es für einen Rückweg zu spät ist. So wird es dem Leser mit dem Buch „Das Herz aller Dinge“ von Graham Greene gehen.
Der Leser gleitet leicht in die Erzählung hinein, die irgendwo während des zweiten Weltkrieges in einem nicht genannten Land in Afrika spielt, Greene verbrachte etwa zwei Jahre in Westafrika, wo er für den Britischen Geheimdienst tätig war. Es ist schwül, die Sonne brennt. Major Scobie, der stellvertretende Polizeiinspektor, „Ist er nicht, der typische Stellvertreter? Der Mann, der stets die Arbeit macht?“ ist mit kleineren und größeren Kriminellen beschäftigt und vor allem mit seiner Frau. Beide sind katholisch und ihre Liebe zeigt sich nicht mehr in irgendwelchen Gesten, wie zärtliche Worte oder einer liebevollen Berührung. Es ist eine Liebe, die vergangen ist, vor Gott aber bestehen muss, hat er doch das Bündnis besiegelt und deshalb fühlt sich Scoby für seine Frau verantwortlich, immer bestrebt danch, dass sie keinen Grund zum Ärgern hat. Weiterlesen »

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José Saramago – Geschichte der Belagerung von Lissabon

16. August 2016 - 21:43 Uhr

Ein Geschichte der Belagerung der Menschen

Ein Korrektor wagt etwas ungeheures, er korrigiert nicht, sondern erfindet und setzt damit Ereignisse in Gang, die seinem Leben neue Liebe einhauchen.
Ein allein lebender Korrektor erledigt die ihm zugeteilten Aufträge stets gewissenhaft und pünktlich. Für seine Anmerkungen, Deleaturen und Korrekturen bedient er sich zum einen seines eigenen Wissens und zum anderen, den ihn umgebenden Lexika, Wörter-und Geschichtsbüchern. Menschlichen Kontakt hat er selten, seine Putzfrau und sein Arbeitgeber sind sein Kontakt zur Außenwelt.
Ein Buch über die Geschichte der Belagerung Portugals ist sein neuer Auftrag, eine routinemäßige Abschlusskorrektur und dennoch entwickelt sich die Geschichte anders als ursprünglich gedacht, also nicht nur die des Buches, das hier rezensiert wird, sondern auch die Geschichte des Korrektors. „Die Geschichte war reales Leben, war es in einer Zeit, als man sie noch nicht Geschichte nennen konnte.“ Weiterlesen »

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